Zähneknirschen oder Bruxismus

Ist es wirklich so schlimm? 

Bruxismus ist ein klinischer Begriff für Zähnepressen und Zähneknirschen. Dieses Verhalten, bei dem die Zähne zusammengepresst, belastet und nacheinander ausserhalb des Essenkauens bewegt werden, ist in der Bevölkerung fast do verbreitet wie das Schnarchen.

Worum geht’s genau?

Knirschen ist die bekannteste Form der sogenannte Parafunktion. Darunter verstehen wir Aktivitäten des Kausystems, die keinem funktionellen Zweck dienen. Übermässige Aktivität des Kausystems, bei dem sehr grossen Kräften wirken, ist heute sehr häufig. Durch längere Überbelastung, die in diesem Fall nicht durch Kauen erreicht wird, wird häufig das Dentin oder das Zahnfixationssystem beschädigt. Bruxismus tritt bei psychisch sensibleren Menschen tagsüber in psychisch belastenden Situationen, besonders aber nachts hauptsächlich in der Flachschlafphase (REM-Phase).

Bruxismus hat eine Tagesform und Nachtform. Beim täglichen Bruxismus kommt es zu unfreiwilligem Zähnepressen, das wir aber selbst beeinflussen und verhindern können. Nächtlicher Bruxismus, auch der echte genannt, ist das Knirschen und Pressen der Zähne im Schlaf als unbewusste Angewohnheit, die wir selbst nicht verhindern können. Da es sich um ein unbewusstes Verhalten handelt. Merken die meisten Betroffenen nicht einmal, dass sie leiden, bis sie auf ihre Partner aufmerksam macht.

Diagnostik

Es kann von einem Zahnarzt oder einem Psychologen, Physiotherapeuten oder anderen Spezialisten in einem Eingriff mit einem Patienten und individuellen Symptomen diagnostiziert werden. Die Diagnose der Krankheit erfolgt durch Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, aber die beste Information liefen die EEG-Untersuchung der Kaumuskulatur. Bei einer speziellen Schlafuntersuchung wird beim Bruxismus eine erhöhte rhythmische Aktivität der Kaumuskulatur in allen Schlafstadien registriert. Peter Spalek (2017) Studie nach sollen alle Patienten einen EEG-Test benötigen, um auszuschliessen, ob das rhythmische Zucken der Kaumuskulatur epileptischen Ursprungs sein kann.

Bruxismus ist ein komplexes psychosomatisches Phänomen mit vielfältigen Folgen, weshalb es von vielen Experten diagnostiziert werden kann und die Behandlung ebenso interdisziplinär erfolgen sollte.

Folgen

Häufige Folgen von Bruxismus sind Kiefergelenksyndrom, Kopf-, Gesichts- und Nackenschmerzen, Tinnitus, Schäden an Zähnen und Zahnschmelz oder Schlafstörungen. Im Kindesalter bringt diese Problematik ein häufigeres nächtliches Aufwachen mit sich, was zu einer Konzentrationsstörung führen kann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert