Viszerale Manipulation
Die viszerale Manipulation ist eine manuelle Methode aus der Osteopathie. Sie befasst sich mit der Beweglichkeit von Geweben rund um innere Organe und ihren Verbindungen über Faszien zu anderen Körperstrukturen. Bewegung und Gewebegleitfähigkeit können für körperliche Funktionen relevant sein. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass jede Einschränkung dieser Beweglichkeit die gesamte Gesundheit oder die Funktion eines Organs beeinträchtigt. Ob diese Behandlung bei Ihren Beschwerden sinnvoll ist, klären wir individuell.

Ihre Behandlung bei alSa Rehab
Therapeutenwahl: Franziska Vosenova, Stanislava Katrinakova
Art der Behandlung: auf ärztliche Verordnung, Privat 60‘
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Organe im Bauchraum
Die Organe im Bauchraum stehen über Faszien, Bänder und andere Gewebestrukturen in enger Verbindung miteinander sowie mit der Wirbelsäule, dem Becken und dem Zwerchfell. Veränderungen der Gewebespannung oder eingeschränkte Beweglichkeit können sich daher nicht nur lokal im Bauchraum, sondern auch auf benachbarte Strukturen auswirken.
In der viszeralen Therapie arbeiten wir mit sanften manuellen Techniken an den Geweben rund um die Bauchorgane. Dabei berücksichtigen wir insbesondere die Beweglichkeit der umgebenden Gewebe und Faszien sowie mögliche Spannungsverhältnisse im Bauch- und Beckenraum.
Die Behandlung kann unter anderem bei funktionellen Spannungszuständen, nach Operationen, bei Narben oder bei eingeschränkter Gewebebeweglichkeit ergänzend eingesetzt werden. Auch emotionale Themen können sich im Bauchbereich in Form von Spannung oder veränderter Körperwahrnehmung zeigen und werden in unserer Behandlung achtsam mitberücksichtigt.
Organe im Becken bei Frauen und Männern
Die Organe im Becken stehen über Faszien, Bänder und andere Gewebestrukturen in enger Verbindung miteinander sowie mit dem Beckenboden, der Bauchwand und der Wirbelsäule. Veränderungen der Gewebespannung oder eingeschränkte Beweglichkeit können sich deshalb auf unterschiedliche Strukturen im Beckenbereich auswirken.
In der viszeralen Therapie berücksichtigen wir bei Frauen unter anderem Gebärmutter, Blase, Darm und angrenzende Gewebe, bei Männern insbesondere Blase, Prostata, Darm und die umliegenden Strukturen. Die Behandlung erfolgt mit sanften manuellen Techniken und wird individuell an die jeweilige Situation angepasst.
Die Therapie kann beispielsweise nach Operationen, bei Narben, funktionellen Spannungszuständen oder eingeschränkter Gewebebeweglichkeit im Beckenbereich ergänzend eingesetzt werden. Auch emotionale Belastungen können sich im Beckenbereich in Form von Spannung oder veränderter Körperwahrnehmung zeigen und werden in unserer Behandlung achtsam mitberücksichtigt.
Organe im Brustkorb und Hals
Die Organe und Gewebestrukturen im Brustkorb und Hals stehen in enger Verbindung mit dem Zwerchfell, der Wirbelsäule, den Rippen, Faszien und der Atmung. Spannungsveränderungen in diesen Bereichen können sich deshalb auf Beweglichkeit, Atemmechanik und das allgemeine Körpergefühl auswirken.
In der viszeralen Therapie arbeiten wir mit sanften manuellen Techniken an den Geweben rund um die Organe im Brustkorb und Halsbereich. Dabei berücksichtigen wir unter anderem die Beweglichkeit des Brustkorbs, des Zwerchfells sowie fasziale Verbindungen zu Hals, Schultergürtel und Wirbelsäule.
Die Therapie kann beispielsweise nach Operationen, bei Narben, funktionellen Spannungszuständen oder eingeschränkter Gewebebeweglichkeit im Brustkorb- und Halsbereich ergänzend eingesetzt werden. Auch emotionale Belastungen können sich im Brustkorbbereich in Form von Spannung oder veränderter Körperwahrnehmung zeigen und werden in unserer Behandlung achtsam mitberücksichtigt.
Gesicht und Schädel
Gesicht, Schädel und die umliegenden Gewebestrukturen stehen in enger Verbindung mit Kiefer, Hals, Nacken und dem autonomen Nervensystem. Spannungsveränderungen in diesen Bereichen können sich unter anderem auf Beweglichkeit, Körperwahrnehmung und das allgemeine Wohlbefinden auswirken.
In der Therapie arbeiten wir mit sanften manuellen Techniken im Bereich von Gesicht, Schädel und angrenzenden Geweben. Dabei berücksichtigen wir insbesondere fasziale Verbindungen, den Kieferbereich, die Halswirbelsäule sowie die funktionellen Zusammenhänge mit dem Nervensystem.
Die Behandlung kann beispielsweise bei Spannungszuständen im Gesicht und Kiefer, nach Operationen oder Verletzungen sowie bei funktionellen Beschwerden im Kopf- und Halsbereich ergänzend eingesetzt werden.
Wie läuft die viszerale Manipulation ab?
„Viszeral“ bezeichnet die inneren Organe. Die Methode arbeitet mit sanfter, langsamer manueller Mobilisation an Geweben und faszialen Verbindungen rund um Organe. Vor der Behandlung klären wir Beschwerden, mögliche medizinische Ursachen, frühere Operationen und Narben ab. Die Griffe sollen Gewebespannung und Beweglichkeit im Zusammenhang mit Atmung, Haltung und Bewegung berücksichtigen; eine direkte Verbesserung der Organfunktion lässt sich daraus nicht allgemein ableiten.
Mögliche Zusammenhänge und Grenzen
Nach Verletzungen, Entzündungen oder Operationen können Narben und Gewebeveränderungen die Beweglichkeit beeinflussen. Wiederkehrende Belastung, Haltung und Stress können mit Spannungszuständen zusammenhängen. Diese Faktoren werden individuell geprüft. Bei unklaren, starken oder neu auftretenden Organbeschwerden ist zuerst eine medizinische Abklärung nötig. Viszerale Manipulation ersetzt keine Diagnose oder Behandlung einer Organerkrankung; die wissenschaftliche Evidenz für ihre Wirksamkeit bei viszeralen Beschwerden ist begrenzt.
Viszerale Techniken in Physiotherapie und Osteopathie
Viszerale Techniken werden sowohl in der Physiotherapie als auch in der Osteopathie angewendet. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten können sie nach entsprechender Weiterbildung als Ergänzung zu Bewegungstherapie und anderen physiotherapeutischen Massnahmen einsetzen. In der Osteopathie sind sie häufig Teil eines umfassenderen manuellen Konzepts. Die Methode nach Jean-Pierre Barral ist ein spezieller Lehransatz innerhalb der viszeralen Manipulation. Ausbildung, Anwendung und konkrete Techniken unterscheiden sich je nach Fachperson; pauschale Aussagen über eine bessere Wirkung einer dieser Schulen sind nicht belegt.
Je nach Befund können andere physiotherapeutische Methoden bei begleitenden Beschwerden sinnvoll sein. Dry Needling behandelt muskuläre Beschwerden und ist keine Behandlung von Organerkrankungen.
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Bei uns geht es nicht nur um Ihre Genesung, sondern auch um Ihre Sicherheit. Erfahren Sie, wie unsere Schmuckstückregeln und Hygieneregeln sicherstellen, dass Ihre Behandlung in einer sauberen und geschützten Umgebung stattfindet.