Gesunde Hände – Pflege, Prävention und Übungen
Unsere Hände sind täglich im Einsatz. Erfahren Sie, wie gezielte Pflege und Übungen helfen, Beschwerden vorzubeugen und die Handfunktion langfristig zu erhalten.
Unsere Hände sind täglich im Einsatz. Erfahren Sie, wie gezielte Pflege und Übungen helfen, Beschwerden vorzubeugen und die Handfunktion langfristig zu erhalten.
Die menschliche Hand ist ein hochkomplexes Werkzeug. Erfahren Sie mehr über ihren Aufbau, ihre Funktionen sowie die enge Verbindung zum Nervensystem und zur Entwicklung.
Narben entstehen in der Haut – beispielsweise nach Verbrennungen, Schnittverletzungen oder der Entfernung von Muttermalen. Nach Operationen ist die Narbe zwar äußerlich sichtbar, reicht jedoch meist viel tiefer: Sie betrifft auch die Unterhaut, Faszien, Muskeln, die Knochenhaut oder sogar den Knochen – je nach Art und Ort des Eingriffs.
Schon während des Schuljahres hörte ich von einer spannenden Möglichkeit, ein Sommer praktikum in der Schweiz, genauer gesagt im alSa Rehab Institut, zu machen. Frau Stanislava Katriňaková und Herr Richard Sumka nahmen mich mit offenen Armen auf und halfen mir, mich in ihre Praxis zu integrieren.

Das KinesioTape, ein speziell entwickeltes elastisches Klebeband, wurde Anfang der 70er Jahre von Dr. Kenzo Kase konzipiert. Es ist nicht nur in seiner Farbgebung auffällig, sondern auch in seiner Funktion einzigartig. Entwickelt, um den natürlichen Heilungsprozess des Körpers zu unterstützen, wirkt es stabilisierend auf Muskeln, Sehnen und Gelenke, die aktuell betroffen sind. Dabei ist es so flexibel, dass es die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt, sondern fördert. In der Physiotherapie, Sportmedizin und Rehabilitation hat sich Taping mittlerweile fest etabliert und erfreut sich grosser Beliebtheit. Egal, ob bei Profisportlern oder in der alltäglichen therapeutischen Praxis, das KinesioTape überzeugt durch seine Vielseitigkeit und seine Wirksamkeit. Seine Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig und es bietet eine sanfte, aber effektive Unterstützung, die den Heilungsprozess beschleunigen kann.
KinesioTape entfaltet seine Wirkung, indem es bei korrekter Anwendung die Haut leicht anhebt. Dieser Hebeeffekt verringert den Druck auf darunterliegende Strukturen und führt dazu, dass Schmerzrezeptoren in der Haut weniger gereizt werden, was eine Linderung der Schmerzen bewirken kann. Gleichzeitig wird durch diese Anhebung die Durchblutung verbessert und der Lymphfluss gefördert, was den Heilungsprozess unterstützt.
Die Elastizität des Tapes spielt bei Taping eine zentrale Rolle. Abhängig davon, wie stark das Tape gedehnt wird, können unterschiedliche therapeutische Effekte erzielt werden. Bei einer stärkeren Dehnung kann das Tape die Muskeln stimulieren und aktivieren, während eine geringere Dehnung eher beruhigend auf gereizte Bereiche wirkt oder schwache Stellen stabilisiert und unterstützt. Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht es, das KinesioTape individuell auf die Bedürfnisse des Patienten und die spezifischen Beschwerden abzustimmen.
Es ist wichtig zu betonen, dass KinesioTape keine Medikamente enthält. Die Wirkung des Tapes beruht ausschliesslich auf der mechanischen Beeinflussung der Haut und der darunterliegenden Strukturen. Das Tape gibt es in verschiedenen Farben, die jedoch alle die gleichen therapeutischen Eigenschaften in Bezug auf Elastizität und Wirkung haben. Die Farbwahl kann daher nach persönlichen Vorlieben oder ästhetischen Anforderungen getroffen werden und hat keinen Einfluss auf die Funktion des Tapes.
Dank dieser vielseitigen Eigenschaften hat KinesioTape weltweit Anerkennung gefunden und ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil vieler therapeutischer Behandlungen, sowohl in der Sportmedizin als auch in der allgemeinen Physiotherapie.

Tape bewahrt die Beweglichkeit der Gewebe, verbessert die Blutzirkulation und den Lymphfluss im Bereich der Anwendung und unterstützt somit die natürliche Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung. Daher ist es entscheidend, gute Kenntnisse der anatomischen und funktionellen Zusammenhänge im Körper zu haben. Dieses Wissen ermöglicht eine effektive Nutzung des Tapes und maximiert dessen therapeutische Vorteile.
Es ist entscheidend, sich zunächst mit einem Therapeuten abzusprechen und klare Anweisungen zur richtigen Anwendung des Tapes zu erhalten, die auf Ihre spezifischen Beschwerden abgestimmt sind. Erst nach der Beratung und dem Verstehen der Anwendungshinweise können Sie das Tape auch zu Hause richtig anwenden.
Viszerale Manipulation kann bei Asthma helfen!? Diese Technik verbessert die Atemmuster durch sanfte Manipulation der inneren Organe und könnte eine nicht-invasive Option sein, die Medikamentenabhängigkeit zu reduzieren.
Wissenschaftliche Grundlagen der Viszerale Manipulation. Behandlungsmethodik. Integration den Behandlungskonzepten in der viszerale Manipulation. Und Übersicht der Fallstudien.

Rückenschmerzen können oft durch muskuläre Knoten, auch Triggerpunkte genannt, verursacht werden. Diese Punkte in den Muskeln können Schmerzen und Verspannungen hervorrufen. Dry Needling ist eine effektive Methode, um genau diese Bereiche zu behandeln. Nachdem andere Behandlungen wie Triggerpunkttherapie oder Medizinische-Massage versucht wurden, kann Dry Needling eingesetzt werden, um gezielt diese schmerzhaften Knoten anzugehen und so zur Linderung von Rückenschmerzen beizutragen. Dieser Artikel bildet den Abschluss unserer Serie nach den Themen Pseudoradikulopathie und Hexenschuss.
Dry Needling ist eine Therapieform, bei der feine Nadeln in spezifische Muskelbereiche eingeführt werden, um Schmerzen und Muskelverspannungen zu lindern. Es wird normalerweise in der zweiten oder dritten Therapiesitzung angewendet, nachdem der Therapeut eine genaue Diagnose gestellt hat.
Der Therapeut identifiziert die relevanten Triggerpunkte durch sorgfältiges Abtasten der Muskeln, wobei das Feedback des Patienten von entscheidender Bedeutung ist. Diese Phase stellt die Grundlage für eine zielgerichtete Behandlung dar.
Vor der Nadelsetzung ist die Sterilisation der Haut und das Tragen von Latexhandschuhen unerlässlich, um Infektionsrisiken zu minimieren.
Die sterile Nadel wird vorsichtig in den identifizierten Triggerpunkt eingeführt, wobei besonderes Augenmerk auf die genaue Positionierung und Tiefe der Nadel gelegt wird.
Es ist normal, dass Patienten nach der Behandlung Muskelkater verspüren. Ein angemessener Zeitraum zwischen den Sitzungen sollte eingehalten werden, um dem Körper Zeit zur Erholung zu geben.

Obwohl Dry Needling und TCM-Akupunktur ähnliche Werkzeige verwenden, basieren sie auf unterschiedlichen medizinischen Ansätzen. Dry Needling, das in der westlichen Medizin verankert ist, zielt gezielt auf muskuläre Probleme und Schmerzpunkte ab und behandelt spezifische Knoten in Muskeln oder Faszien. Im Kontrast dazu fokussiert sich die TCM-Akupunktur auf das Konzept des Qi und die Energiebahnen des Körpers, und konzentriert sich nicht speziell auf muskuläre Knoten. Dry Needling wird wegen seiner wissenschaftlichen Grundlage und Wirksamkeit bei der Behandlung von Rückenschmerzen bevorzugt.

Karel Lewit (25. April 1916, Ljubljana – 2. Oktober 2014, Dobřichovice) war ein Neurologe und bahnbrechender Pionier in der Manuelle Medizin. Er erlangte Bekanntheit durch wegweisende Arbeiten in der modernen Funktionsdiagnostik und der Behandlung von Wirbelsäulenproblemen. Zudem leistete er bedeutende Beiträge in den Bereichen der manuellen und Reflextherapie in der damaligen Tschechoslowakei.
Bereits 1948 begann er, sich intensiv mit den sogenannten manuellen Therapieansätzen zu befassen, darunter Manipulations- und Mobilisationstechniken sowie Experimente mit manueller Traktion. Diese Techniken wurden damals vorwiegend außerhalb der medizinischen Praxis von Fachleuten wie Chiropraktikern und Osteopathen angewandt.
Bereits im Jahr 1948 begann er, sich intensiv mit den sogenannten manuellen Therapieansätzen auseinanderzusetzen. Dazu gehörten Manipulations- und Mobilisationstechniken sowie Experimente mit manueller Traktion. In dieser Zeit wurden diese Techniken hauptsächlich außerhalb des medizinischen Fachbereichs von Fachleuten wie Chiropraktikern und Osteopathen angewandt.
Ab 1951 begann er, unter dem Einfluss chiropraktischer Methoden Manipulationsbehandlungen anzuwenden. Als er erkannte, wie bedeutsam diese Techniken für die Rehabilitation waren, beschloss er, sie zu lehren. Karel Lewit weitete seine Aktivitäten aus und begann ab 1960 gleichzeitig an der Neurologischen Klinik in Prag 10 zu unterrichten. Diese Klinik war auf Weiterbildung spezialisiert und wurde von Professor Macko geleitet.
Im Jahr 1954 gründete er zusammen mit dem außerordentlichen Professor Karel Obrda die Rehabilitationsgesellschaft. Diese entwickelte sich später zur Sektion für Manuelle Medizin und trägt heute den Namen Myoskeletale Gesellschaft.
Im Jahr 1956 erlangte er den akademischen Grad eines Kandidaten der Naturwissenschaften.
Seitdem unterrichtete Dr. Karel Lewit konsequent Techniken zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Diese Techniken entwickelten sich von anfänglich chiropraktischen Ansätzen zu osteopathischen und schließlich zu neuromuskulären und Weichteiltechniken, basierend auf seiner umfangreichen Erfahrung.
Dr. Karel Lewit war zweifellos ein bedeutender Befürworter und Lehrer der Manuellen Medizin. Seine Ansichten und Techniken zur manuellen Therapie und Rehabilitation verlagerten den Fokus weg von der reinen Symptombehandlung hin zur Identifizierung und Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen von Schmerzen und Dysfunktionen.
Die Manuelle Medizin bezieht sich auf die Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems, insbesondere der Wirbelsäule und der Gelenke, durch manuelle Techniken. Hierzu gehören Mobilisationen, Manipulationen und andere manuelle Verfahren.

Während seiner Karriere analysierte Karel Lewit die Methoden, die ursprünglich von Nicht-Ärzten entwickelt wurden. Er verifizierte sie praktisch und gründete so ein neues Feld in der medizinischen Wissenschaft. Dieses basierte auf klaren wissenschaftlichen Prinzipien. Gemeinsam mit Prof. Vladimír Janda, Doc. František Véle und Prof. Jan Jirout gründete er die renommierte «Prager Schule». Karel Lewit förderte die einzigartige Methode der Manipulationstherapie vor allem durch Vorträge und Schulungen für Ärzte, nicht nur in der Tschechoslowakei, sondern auch in Ländern wie Deutschland, Frankreich, England, Amerika, Australien, Bulgarien, Polen und später Russland.
Zusätzlich verfasste er das weltweit erste anerkannte Lehrbuch zur manipulativen Therapie, das sich als internationale Referenz etablierte. Es wurde in zahlreichen Ausgaben und verschiedenen Sprachen veröffentlicht, darunter Deutsch (7 Auflagen), Englisch (3 Auflagen), Spanisch (2001) und Japanisch.
Dr. Karel Lewits Ansatz zur Manuellen Medizin umfasst folgende Schlüsselkonzepte:
Lewit betonte die Wichtigkeit einer gründlichen Anamnese und Untersuchung, um die genaue Ursache von Beschwerden zu identifizieren.
In der Therapie hob er hervor, dass subtile, zielgerichtete Methoden oft effektiver sind als aggressive Ansätze.
Lewit unterstrich die Bedeutung der Unterscheidung zwischen der eigentlichen Schmerzquelle und anderen Körperstörungen, die Schmerzen beeinflussen können.
Er betonte die Rolle von Bewegung und aktiver Rehabilitation bei der Behandlung von Funktionsstörungen. Manuelle Interventionen sollten seiner Meinung nach mit Bewegungstherapie und Übungen kombiniert werden.
Anstelle von aggressiven Manipulationen bevorzugte Lewit schonendere Techniken und Mobilisationen, um die normale Funktion ohne unnötige Risiken wiederherzustellen.
Er integrierte Reflextechniken, insbesondere solche aus der Arbeit von Prof. Janda, in seine Behandlungsansätze.

Speziell von Zahnärzten entwickelte Schützer, die den Zahnersatz schützen und möglicherweise störende Zahnkontakte korrigieren, helfen, die Grösse der Fehlbelastung zu reduzieren.
Bei dem Physiotherapeuten wird mithilfe von Manuelle Therapie die gesamte Kaumuskulatur behandelt sowie Kiefergelenk mobilisiert und stabilisiert. Dazu wird ein Heimprogramm zur Lockerung der Kaumuskulatur instruiert. Zur Lockerung dienen gymnastische Übungen, die auf der Suche nach angespannten Muskeln und anschliessender Entspannung und Ausatmung beruhen. Das Zuggefühl lässt beim Ausatmen nach und die Anspannung wird reduziert.
Psychogenen Auslösern zu unterdrücken, ist oft schwierig. In manchen Fällen sollte die Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten von Vorteil sein. Leider entsprechen zahnärztliche Massnahmen oft nur der Schadensverhütung und nicht der Ursachenbeseitigung. Bedeutungsvoll ist die Wahrnehmung der Problematik. Oftmals wirkt eine Art Kalender, in dem der Patient die registrierten übermässigen Zähnepressen infolge der Freisetzung angesammelter negativer Energie festhält. Danach überlegt man, wie die Stresssituationen eines bestimmten Hinterns verhindert werden könnten. Und wenn es am nächtlichen Zähneknirschen nichts ändert, können tagsüber unbewusste Gewohnheiten positiv beeinflusst werden. Der Schlüssel liegt jedoch in der Bewältigung von Stresssituationen und einem angemessenen Abbau.