Dr. Karel Lewit. Ein Pionier in der Manuelle Medizin und Rehabilitation

Karel Lewit (25. April 1916, Ljubljana – 2. Oktober 2014, Dobřichovice) war ein Neurologe und bahnbrechender Pionier in der Manuelle Medizin. Er erlangte Bekanntheit durch wegweisende Arbeiten in der modernen Funktionsdiagnostik und der Behandlung von Wirbelsäulenproblemen. Zudem leistete er bedeutende Beiträge in den Bereichen der manuellen und Reflextherapie in der damaligen Tschechoslowakei.

Bereits 1948 begann er, sich intensiv mit den sogenannten manuellen Therapieansätzen zu befassen, darunter Manipulations- und Mobilisationstechniken sowie Experimente mit manueller Traktion. Diese Techniken wurden damals vorwiegend außerhalb der medizinischen Praxis von Fachleuten wie Chiropraktikern und Osteopathen angewandt.

Bereits im Jahr 1948 begann er, sich intensiv mit den sogenannten manuellen Therapieansätzen auseinanderzusetzen. Dazu gehörten Manipulations- und Mobilisationstechniken sowie Experimente mit manueller Traktion. In dieser Zeit wurden diese Techniken hauptsächlich außerhalb des medizinischen Fachbereichs von Fachleuten wie Chiropraktikern und Osteopathen angewandt.

Ab 1951 begann er, unter dem Einfluss chiropraktischer Methoden Manipulationsbehandlungen anzuwenden. Als er erkannte, wie bedeutsam diese Techniken für die Rehabilitation waren, beschloss er, sie zu lehren. Karel Lewit weitete seine Aktivitäten aus und begann ab 1960 gleichzeitig an der Neurologischen Klinik in Prag 10 zu unterrichten. Diese Klinik war auf Weiterbildung spezialisiert und wurde von Professor Macko geleitet.

Im Jahr 1954 gründete er zusammen mit dem außerordentlichen Professor Karel Obrda die Rehabilitationsgesellschaft. Diese entwickelte sich später zur Sektion für Manuelle Medizin und trägt heute den Namen Myoskeletale Gesellschaft.

Gründung der Manuelle Medizin

Im Jahr 1956 erlangte er den akademischen Grad eines Kandidaten der Naturwissenschaften.

Seitdem unterrichtete Dr. Karel Lewit konsequent Techniken zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Diese Techniken entwickelten sich von anfänglich chiropraktischen Ansätzen zu osteopathischen und schließlich zu neuromuskulären und Weichteiltechniken, basierend auf seiner umfangreichen Erfahrung.

Dr. Karel Lewit war zweifellos ein bedeutender Befürworter und Lehrer der Manuellen Medizin. Seine Ansichten und Techniken zur manuellen Therapie und Rehabilitation verlagerten den Fokus weg von der reinen Symptombehandlung hin zur Identifizierung und Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen von Schmerzen und Dysfunktionen.

Die Manuelle Medizin bezieht sich auf die Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems, insbesondere der Wirbelsäule und der Gelenke, durch manuelle Techniken. Hierzu gehören Mobilisationen, Manipulationen und andere manuelle Verfahren.

alSa Rehab Manuelle Medizin

Manuelle Medizin – die Prager Schule

Während seiner Karriere analysierte Karel Lewit die Methoden, die ursprünglich von Nicht-Ärzten entwickelt wurden. Er verifizierte sie praktisch und gründete so ein neues Feld in der medizinischen Wissenschaft. Dieses basierte auf klaren wissenschaftlichen Prinzipien. Gemeinsam mit Prof. Vladimír Janda, Doc. František Véle und Prof. Jan Jirout gründete er die renommierte «Prager Schule». Karel Lewit förderte die einzigartige Methode der Manipulationstherapie vor allem durch Vorträge und Schulungen für Ärzte, nicht nur in der Tschechoslowakei, sondern auch in Ländern wie Deutschland, Frankreich, England, Amerika, Australien, Bulgarien, Polen und später Russland.

Zusätzlich verfasste er das weltweit erste anerkannte Lehrbuch zur manipulativen Therapie, das sich als internationale Referenz etablierte. Es wurde in zahlreichen Ausgaben und verschiedenen Sprachen veröffentlicht, darunter Deutsch (7 Auflagen), Englisch (3 Auflagen), Spanisch (2001) und Japanisch.

Schlüsselkonzepte in Manuelle Medizin

Dr. Karel Lewits Ansatz zur Manuellen Medizin umfasst folgende Schlüsselkonzepte:

Anamnese in:

Lewit betonte die Wichtigkeit einer gründlichen Anamnese und Untersuchung, um die genaue Ursache von Beschwerden zu identifizieren.

Effektive Techniken:

In der Therapie hob er hervor, dass subtile, zielgerichtete Methoden oft effektiver sind als aggressive Ansätze.

Schmerz und Dysfunktion:

Lewit unterstrich die Bedeutung der Unterscheidung zwischen der eigentlichen Schmerzquelle und anderen Körperstörungen, die Schmerzen beeinflussen können.

Rolle der Bewegung:

Er betonte die Rolle von Bewegung und aktiver Rehabilitation bei der Behandlung von Funktionsstörungen. Manuelle Interventionen sollten seiner Meinung nach mit Bewegungstherapie und Übungen kombiniert werden.

Sanfte Techniken:

Anstelle von aggressiven Manipulationen bevorzugte Lewit schonendere Techniken und Mobilisationen, um die normale Funktion ohne unnötige Risiken wiederherzustellen.

Reflextechniken:

Er integrierte Reflextechniken, insbesondere solche aus der Arbeit von Prof. Janda, in seine Behandlungsansätze.

Stadt Solothurn

Physiotherapie in Solothurn: Eine umfassende Analyse

Physiotherapie in Stadt Solothurn

Solothurn, eine Stadt mit historischer Bedeutung und atemberaubender Landschaft, bietet nicht nur kulturellen Reichtum, sondern auch Vielzahl an Gesundheitsdienstleistungen. In diesem Artikel werden wir die aktuelle Lage der Physiotherapie und der physiotherapeutischen Praxen in Solothurn und der umliegenden Region eingehend untersuchen.

Solothurn, oft als «Die schönste Barockstadt der Schweiz» bezeichnet, hat eine lange Geschichte in der Gesundheitsversorgung. Schon im 15. Jahrhundert gab es hier Anstalten und Kurhäuser, die sich auf die Genesung und Erholung von Menschen spezialisierten. Ein bekanntes historisches Heilbad in der Nähe der Solothurn war in Attisholz, mit sogenannte erdige Quelle, das Bad war von alters her Eigentum der Stadt Solothurn, gegen einen jährlichen Zins an einen Pächter, den „Badwirth“,
den „Bader“ vermietet. Dieses Heilbad wurde oft von Menschen besucht, die sich von verschiedenen Beschwerden erholen wollten und die heilende Wirkung des Wassers schätzten. Diese Tradition der Gesundheitsversorgung hat sich bis heute gehalten und eine moderne Gesundheitslandschaft in Solothurn geschaffen.

Die wachsende Bedeutung der Physiotherapie in Solothurn

Die Stadt Solothurn und ihre umliegende Region bilden gemeinsam einen attraktiven Lebensraum für die Menschen. Die Stadt Solothurn selbst ist etwa 6,3 Quadratkilometer gross und liegt im Herzen der Schweiz, im Kanton Solothurn. Die umliegende Region, die oft als Solothurner Jura bezeichnet wird, erstreckt sich über eine Fläche von etwa 790 Quadratkilometern und umfasst malerische Dörfer, Hügel und eine beeindruckende Landschaft.

In dieser Region leben Menschen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds, darunter Einheimische und Zugezogene, die die Vorzüge dieser idyllischen Umgebung geniessen. Die gesamte Region hat eine Bevölkerung von mehreren Zehntausend Menschen, und sie bietet eine einzigartige Mischung aus natürlicher Schönheit und kulturellem Erbe.

Mit ihrer Nähe zur Natur, den zahlreichen Wander– und Radwegen sowie den Erholungsgebieten am Wasser bietet die Umgebung von Solothurn den Bewohnern vielfältige Möglichkeiten für eine aktive Lebensweise. Gleichzeitig profitieren sie von der Nähe zur Stadt Solothurn, die ein breites Spektrum an kulturellen Veranstaltungen, Geschäften und Bildungseinrichtungen bietet.

Angesichts dieser Faktoren und der steigenden Bevölkerungszahlen wächst auch die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienstleistungen, einschliesslich der Physiotherapie, in der gesamten Region. Die Menschen in Solothurn und Umgebung schätzen die Möglichkeit, ihre Gesundheit und Lebensqualität durch ganzheitliche Ansätze wie die Physiotherapie zu verbessern.

Die Vielfalt der physiotherapeutischen Praxen in Solothurn

In Solothurn und nah umliegenden Region gibt es etwa 100 physiotherapeutischen Praxen, die eine vielfältiges Angebot von Dienstleistungen anbieten. Von der allgemeinen Physiotherapie zur Schmerzlinderung bis hin zur spezialisierten Sportphysiotherapie bieten diese Praxen Lösungen für verschiedene Gesundheitsbedürfnisse.

Die Auswahl der richtigen physiotherapeutischen Praxis kann eine Herausforderung sein, da es viele qualifizierte Fachleute gibt. Dies hat einen gesunden Wettbewerb in der Branche geschaffen und die Qualität der angebotenen Dienstleistungen erhöht.

Etwa 70-80% der Praxen bieten verschiedene physiotherapeutischen Dienstleistungen an, darunter allgemeine Physiotherapie, Schmerzlinderung und Rehabilitation. Die verbleibenden 20-30% könnten sich auf spezialisierte Bereiche wie Sportphysiotherapie, Manuelle Therapie, Faszientherapie, Manuelle Lymphdrainage und andere Konzentrieren.

alSa Rehab Marketing Strategy

Die Rolle des Onlinemarketings in der Physiotherapie

In der heutigen digitalen Ära spielt Onlinemarketing eine entscheidende Rolle in der Entwicklung und Sichtbarkeit von Physiotherapiepraxen. Damit diese Praxen erfolgreich sind und ihre Dienstleistungen einer breiteren Bevölkerung zugänglich machen können, ist es unerlässlich, eine starke Online-Präsenz aufzubauen.

Die Vorteile des Online-Marketings für Physiotherapiepraxen:

  1. Sichtbarkeit und Reichweite: Mit einer ansprechenden Website, Einträgen in Online-Verzeichnissen und einer starken Social-Media-Präsenz können Physiotherapiepraxen ihre Bekanntheit steigern und Patienten erreichen, die nach ihren Diensten suchen.

  2. Gezielte Werbung: Onlinemarketing erlaubt es Praxen, zielgerichtete Werbekampagnen durchzuführen, um potenzielle Patienten in bestimmten geografischen Gebieten oder mit speziellen Gesundheitsbedürfnissen anzusprechen.

  3. Patientenbindung: Durch regelmäßige Kommunikation über E-Mail-Marketing oder soziale Medien wie Linked-In oder Instagram können Praxen engeren Kontakt zu ihren Patienten halten und sie über Neuigkeiten, Veranstaltungen und Gesundheitstipps informieren.

  4. Feedback und Bewertungen: Online-Bewertungen und positives Feedback von zufriedenen Patienten können als Vertrauensnachweis dienen und neue Patienten anziehen.

  5. Messbare Ergebnisse: Die Leistung von Online-Marketing-Aktivitäten kann genau verfolgt und gemessen werden, um den Return on Investment (ROI) zu optimieren.

Herausforderungen im Onlinemarketing für Physiotherapiepraxen:

  1. Intensive Konkurrenz: In dicht besiedelten Gebieten ist der Wettbewerb um Patienten stark, daher ist eine kluge Strategie erforderlich, um sich hervorzuheben.

  2. Kosten: Die Umsetzung erfolgreicher Online-Marketingstrategie kann teuer sein, daher ist eine sorgfältige Budgetplanung unerlässlich.

  3. Zeitaufwand: Die Pflege von Websites, Social-Media-Präsenzen und anderen Online-Plattformen erfordert Zeit und Engagement.

  4. Datenschutz und Compliance: Aufgrund der sensiblen Natur von Gesundheitsdaten müssen Praxen, strenge Datenschutzrichtlinien und -vorschriften einhalten.

Um die Vorteile des Online-Marketings zu nutzen und die Herausforderungen zu bewältigen, müssen Physiotherapiepraxen eine fundierte Strategie entwickeln. Diese sollte Suchmaschinenoptimierung (SEO), die Verwaltung von Google My Business-Einträgen, Social-Media-Marketing, Content-Marketing, Online-Werbung und E-Mail-Marketing umfassen. Eine effektive Online-Präsenz ermöglicht es diesen Praxen, ihre Dienstleistungen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und gleichzeitig eine enge Bindung zu ihren Patienten aufrechtzuerhalten.

Die Zukunft der Physiotherapie in Solothurn

Die Zukunft der Physiotherapie in Solothurn sieht vielversprechend aus. Mit einer wachsenden Bevölkerung, grosser Anzahl von physiotherapeutischen Praxen und der Integration digitaler Technologien wird die Physiotherapie weiterhin eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung der Region spielen.

In unserer Praxis, alSa Rehab Institut, sind wir ein Teil dieser breiten Physiotherapiecommunity in Solothurn. Wir sind bestrebt, unseren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten und ihren Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden zu unterstützen. Erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistungen und wie wir Ihnen helfen können, unter unsere Dienstleistungsseite.

Die Entscheidung für die richtige Physiotherapiepraxis kann einen grossen Unterschied in Ihrer Genesung und Ihrem Wohlbefinden machen. Wir empfehlen, sich Zeit zu nehmen, um die verfügbaren Optionen zu erkunden und eine Praxis zu finden, die zu Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Wir sind stolz darauf, ein integraler Bestandteil des Gesundheitssystems in Solothurn zu sein und freuen uns darauf, Sie auf Ihrem Weg zu besserer Gesundheit zu begleiten.

Bruxismus – Behandlung

Mögliche Behandlung

Speziell von Zahnärzten entwickelte Schützer, die den Zahnersatz schützen und möglicherweise störende Zahnkontakte korrigieren, helfen, die Grösse der Fehlbelastung zu reduzieren.

Bei dem Physiotherapeuten wird mithilfe von Manuelle Therapie die gesamte Kaumuskulatur behandelt sowie Kiefergelenk mobilisiert und stabilisiert. Dazu wird ein Heimprogramm zur Lockerung der Kaumuskulatur instruiert. Zur Lockerung dienen gymnastische Übungen, die auf der Suche nach angespannten Muskeln und anschliessender Entspannung und Ausatmung beruhen. Das Zuggefühl lässt beim Ausatmen nach und die Anspannung wird reduziert.

Psychogenen Auslösern zu unterdrücken, ist oft schwierig. In manchen Fällen sollte die Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten von Vorteil sein. Leider entsprechen zahnärztliche Massnahmen oft nur der Schadensverhütung und nicht der Ursachenbeseitigung. Bedeutungsvoll ist die Wahrnehmung der Problematik. Oftmals wirkt eine Art Kalender, in dem der Patient die registrierten übermässigen Zähnepressen infolge der Freisetzung angesammelter negativer Energie festhält. Danach überlegt man, wie die Stresssituationen eines bestimmten Hinterns verhindert werden könnten. Und wenn es am nächtlichen Zähneknirschen nichts ändert, können tagsüber unbewusste Gewohnheiten positiv beeinflusst werden. Der Schlüssel liegt jedoch in der Bewältigung von Stresssituationen und einem angemessenen Abbau.

Bruxismus – Ursachen

Ursachen und psychosoziale Faktoren

Dieses Problem tritt häufiger bei Kindern als bei Erwachsenen auf. Es wird berichtet, dass es bei etwa 50 % der Säuglinge im Alter von 10 bis 12 Monaten mit Zahnwachstum auftritt. Bei älteren Kindern tritt sie in etwa 10 – 20 % auf.

Bei ähnlichen Werten bleibt sie bis ins Erwachsenenalter, wobei beide Geschlechter gleichermassen betroffen sind (Simek 2009). Bruxismus wird häufiger bei Kindern mit Zerebralparese, geistiger Retardierung und hyperkinetischen Störungen erwähnt, betrifft aber natürlich auch völlig gesunde Menschen.

Angeborene Anomalien der Zähne und Bisse sind ein wesentlicher prädisponierender Faktor. Zähneknirschen wird auch durch verschiedene Arznei- oder Hilfsstoffe verursacht. Es gibt nicht viele Aufzeichnungen, aber zum Beispiel Antidepressiva können dafür verantwortlich sein. 

Bruxismus kann auch durch Drogen verursacht werden – insbesondere Amphetamine und Kokain. Ebenso durch psychische Belastungen, Stressüberlastung, Angstzustände, Depressionen und psychische Überempfindlichkeit.

Bruxismus betrifft eher aggressive oder hyperaktive Menschen. Es ist statistisch belegt, dass Singles ohne Partner mehr die Zähne zusammenbeissen als Menschen, die in festen Partnerschaften leben (Neurology for Practice 2012). Bei alldem die körperliche Prädisposition für Bruxismus schwerwiegend ist, kann die Akkumulation von Stress als Hauptursache für dieses Verhalten identifiziert werden.

Solcher Beweis ist primär die Verhaltenspersistenz nach Beseitigung der Zahnveranlagung. Ohne anschliessende Physio- und Psychotherapie wurden die Schäden an den Zähnen und dem Zahnschmelz zwar reduziert, aber das Pressen und das Quietschen verschwindet nicht.

Unter regelmäßigem psychischem Druck baut der Körper Stress auf, muss ihn aber anschliessend wieder abbauen. Man denke an die Fähigkeit einer Person, Stresssituationen und negative Emotionen zu akzeptieren und zu bewältigen. Die emotionale Komponente der Persönlichkeit und deren Reife zeigt sich also unmittelbar am unbewussten nächtlichen Verhalten. Die häufigsten Auslöser sind unterdrückte Frustration und Wut.

Zähneknirschen oder Bruxismus

Ist es wirklich so schlimm? 

Bruxismus ist ein klinischer Begriff für Zähnepressen und Zähneknirschen. Dieses Verhalten, bei dem die Zähne zusammengepresst, belastet und nacheinander ausserhalb des Essenkauens bewegt werden, ist in der Bevölkerung fast do verbreitet wie das Schnarchen.

Worum geht’s genau?

Knirschen ist die bekannteste Form der sogenannte Parafunktion. Darunter verstehen wir Aktivitäten des Kausystems, die keinem funktionellen Zweck dienen. Übermässige Aktivität des Kausystems, bei dem sehr grossen Kräften wirken, ist heute sehr häufig. Durch längere Überbelastung, die in diesem Fall nicht durch Kauen erreicht wird, wird häufig das Dentin oder das Zahnfixationssystem beschädigt. Bruxismus tritt bei psychisch sensibleren Menschen tagsüber in psychisch belastenden Situationen, besonders aber nachts hauptsächlich in der Flachschlafphase (REM-Phase).

Bruxismus hat eine Tagesform und Nachtform. Beim täglichen Bruxismus kommt es zu unfreiwilligem Zähnepressen, das wir aber selbst beeinflussen und verhindern können. Nächtlicher Bruxismus, auch der echte genannt, ist das Knirschen und Pressen der Zähne im Schlaf als unbewusste Angewohnheit, die wir selbst nicht verhindern können. Da es sich um ein unbewusstes Verhalten handelt. Merken die meisten Betroffenen nicht einmal, dass sie leiden, bis sie auf ihre Partner aufmerksam macht.

Diagnostik

Es kann von einem Zahnarzt oder einem Psychologen, Physiotherapeuten oder anderen Spezialisten in einem Eingriff mit einem Patienten und individuellen Symptomen diagnostiziert werden. Die Diagnose der Krankheit erfolgt durch Anamneseerhebung, körperliche Untersuchung, aber die beste Information liefen die EEG-Untersuchung der Kaumuskulatur. Bei einer speziellen Schlafuntersuchung wird beim Bruxismus eine erhöhte rhythmische Aktivität der Kaumuskulatur in allen Schlafstadien registriert. Peter Spalek (2017) Studie nach sollen alle Patienten einen EEG-Test benötigen, um auszuschliessen, ob das rhythmische Zucken der Kaumuskulatur epileptischen Ursprungs sein kann.

Bruxismus ist ein komplexes psychosomatisches Phänomen mit vielfältigen Folgen, weshalb es von vielen Experten diagnostiziert werden kann und die Behandlung ebenso interdisziplinär erfolgen sollte.

Folgen

Häufige Folgen von Bruxismus sind Kiefergelenksyndrom, Kopf-, Gesichts- und Nackenschmerzen, Tinnitus, Schäden an Zähnen und Zahnschmelz oder Schlafstörungen. Im Kindesalter bringt diese Problematik ein häufigeres nächtliches Aufwachen mit sich, was zu einer Konzentrationsstörung führen kann.